Schneider baut über 100 Jahre alte Kisker-Villa um

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Mittlerweile alle Wohnungen verkauft und bezogen. Der Umbau des aufwendigen Projektes ist abgeschlossen.

 

 

Informationen zur Kisker Villa

Eine alte Fabrikantenvilla aus den Anfangsjahren des vergangenen Jahrhunderts ist für viele Menschen ein Wohntraum. Gerade wenn sie am Südhang des Teutoburger Waldes in mitten eines Parks liegt – wie die Kisker-Villa in Halle, die sich der Brennereibesitzer 1912 im Stil eines englischen Landhauses errichten ließ. Der Unternehmer Frank Schneider erwarb die eindrucksvolle Immobilie und baute sie in barrierefreie, anspruchsvolle Eigentumswohnungen in unterschiedlichen Größen um. Die drei Wohngeschosse bieten insgesamt 720 Quadratmeter Wohnfläche. Für das Erdgeschoss mit Gästeapartment und drei Terrassen hatte Frank Schneider drei Wohneinheiten vorgesehen, im Obergeschoss wurden die bislang zwei Wohneinheiten in drei Wohnungen von 75 bis 110 Quadratmetern ausgebaut. Weiterer Wohnraum entstand im Dachgeschoss mit 134 m²: eine wunderschöne Wohnung mit Dachterrasse, Loggia und unverbaubarem Rundum-Blick auf den Teutoburger Wald und das Haller Herz. Um alle vier Ebenen – das Haus ist voll unterkellert – barrierefrei erreichen zu können, entstand ein neues, modern verglastes Treppenhaus mit Fahrstuhl. Die Erdgeschosswohnungen verfügen außerdem über separate Zugänge. Die charakteristischen Merkmale des Hauses wie die Muschelkalkfassade, die feine Gliederung der Fenster, die hölzernen Fensterläden, mehrere Sandsteinterrassen und Balkone mit schmiedeeisernen Geländern blieben erhalten. „Unser Ziel war es, den Charme des Alten mit dem Komfort des Neuen zu verbinden“ erklärte Frank Schneider. Das stellte den Bauunternehmer vor besondere Herausforderungen: so erfolgt die energetische Sanierung von innen. Außerdem wurde der Schallschutz der Geschosse durch Holz-Beton-Verbunddecken verbessert und die Villa erhielt eine neue Dacheindeckung. Auch die Gebäudetechnik wurde komplett erneuert: sowohl die Elektrik als auch alle Wasserleitungen, die Heizungsanlage und die Bäder. Der Umbau, der im November 2015 gestartet ist, wurde in zwei Bauabschnitten fertiggestellt, sodass die Schlüsselübergabe an die neuen Eigentümer im Herbst 2016 und im Frühjahr 2017 erfolgen konnte. Einen Einblick in die Möglichkeiten dieser sensiblen Altbausanierung bot die Firma Schneider im Rahmen eines Schautages. Während des laufenden Betriebs wurden Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz, Dach- und Deckendämmung, Holz-Beton-Verbunddecken, Fassadengestaltung, Innenbeschattung sowie das Thermofloc-Einblassystem gezeigt. Außerdem stellte sich die Firma Casa Nova mit einem Musterraum für schöne Wohnraumgestaltung vor.

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Der Blick von der Drachenwiese aus auf die Kisker-Villa vor dem Umbau

So sollte es einmal werden: eine alte Villa mit neuem Wohnraumkonzept

Die Villa wurde 1912 im englischen Landhausstil erbaut

Charme der Gründerzeit hat sensible Sanierung überdauert

Westansicht

Westansicht

1912 ließ sich ein Haller Brennereibesitzer die Villa im Stil eines englischen Landhauses errichten. Sie bietet bislang rund 600 Quadratmeter Wohnfläche auf drei Ebenen und besticht im Erdgeschoss durch eine hochwertige Ausstattung mit Einbauschränken, Edelholz- und Mosaik-Fußböden.

Nordansicht

Nordansicht

Der Verkauf ist erfolgt, die Pläne für den Umbau standen: Das gesamte Erdgeschoss mit seinen drei Terrassen und dem Gästeappartement konnte in ein bis drei Wohneinheiten unterteilt werden. Das Obergeschoss wurde in drei Wohnungen mit Größen von 75 bis 100 Quadratmetern umgebaut. Eine weitere Wohnung befindet sich im Dachgeschoss mit großem Balkon und unverbaubarem Rundumblick auf den Teuto-Südhang und das Haller Herz. Für die separaten Zugänge mussten Treppen teilweise verlegt und auch ein neuer Fahrstuhl eingebaut werden, mit dem man dann alle vier Ebenen des Hauses barrierefrei erreichen kann.

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Zugang Terrasse Nord-West

Besondere Herausforderungen, so Schneider-Geschäftsführer Frank Schneider, gab es mehrere: Da wäre zum einen der Schallschutz der Geschosse zueinander, der durch eine Holz-Beton-Verbunddecke deutlich verbessert wurde. Zum anderen die komplette energetische Sanierung, die von innen erfolgte. „Uns war es wichtig, die charakteristischen Merkmale des Hauses wie die Muschelkalkfassade oder die Gliederung der Holzfenster, die Fensterläden, das Dach, sowie die schmiedeeisernen Balkongeländer auf jeden Fall zu erhalten“, so Schneider.

Die Technik wurde komplett erneuert. Das gilt für die Elektrik ebenso wie für die Heizung, alle Wasserleitungen oder die Bäder. „Unser Ziel war es, den Charme des Alten mit dem Komfort des Neuen zu verbinden“, formuliert Schneider den hohen Anspruch des Projekts. Auf eine Solaranlage wurde verzichtet, denn die würde die Harmonie des Biberschwanzdaches mit seinen Gauben zerstören. Aus dem Kisker-Park wurde für die neuen Bewohner ein rund 3.600 Quadratmeter großes Grundstück herausparzelliert – genügend Raum für eine Gartenanlage, die den besonderen Charakter des Anwesens auch künftig unterstreicht.

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Blick in den Garten

Die Wohnungen wurden einzugsbereit übergeben. Dabei war noch viel Raum für die individuelle Ausgestaltung: „Wir haben uns auf Wunsch sogar um die komplette Inneneinrichtung gekümmert“, sagte Claudia Brömmelsiek. Sie ist die Gestalterin des Casa-nova-Teams von Schneider, das sich mit individuellen Komplettsanierungen von Häusern und Wohnungen bereits einen Namen gemacht hat.

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